Sonntag, 21. Juni 2015

Lob

Lob sollte sparsam verwendet werden. So habe ich es gelernt. Komplimente sollten ehrlich sein. Auch das wurde mir so beigebracht. Komplimente sollten nicht aus der Not heraus geboren werden, sonst hält man lieber den Mund.
All das wurde mir beigebracht.
Komplimente für ein schönes Kleid/Rock/Bluse/Hose etc. - für die Haare, den Schmuck oder sonstige Äußerlichkeiten sind mittlerweile Alltag, Mehr oder weniger. Man hört sie zu oft.
Seltener, viel seltener kam - mir gegenüber- das Kompliment, dass ich toll wäre. Aber auch das habe ich nicht allzu ernst genommen- denn meistens war es eher ein "Danke, dass du geholfen hast". Als Danke habe ich es auch akzeptiert, alles andere wäre vermessen gewesen anzunehmen.

Letztes Wochenende war ein sehr langes, sehr anstrengendes und sehr schönes Wochenende. Mit viel, viel, viel Familie und viel, viel fremden Menschen. Mit feiern, lange aushalten, viel stehen, viel essen, viel reden. Reden. Reden. So gar nicht meines. Am liebsten würde ich mich ab und an einfach in eine ruhige Ecke verkriechen um ein paar Minuten (Stunden) für mich zu sein. Ging nicht.
Was soll´s- es ist geschafft.
Was mich allerdings so ganz aus der Bahn warf, war ein Lob, mit dem ich nicht gerechnet habe. (Wobei- rechnet man überhaupt jemals mit einem Lob?)
Aus der eigenen Familie wurde ich angesprochen. Wie mein Leben bisher verlief. Was ich geschafft habe. Beruflich. Privat. Wie ich die ganzen Tiefschläge verarbeitet habe. Viele, viele Komplimente, viel Lob, welches mir die Tränen in die Augen trieben. Aber das Schönste, was gesagt wurde, war kein Kompliment. Das Schönste war der Schluss: "Und all das hast du gemacht und nicht gejammert. All das hast du geschafft, ohne dass du geredet hast. Wir sind alle so stolz auf dich".

Gewusst habe ich es immer. Aber so gesagt zu bekommen, dass man nie alleine war, das war etwas Besonderes für mich.

Ich bin mir sehr sicher, dass ebenso gesehen wurde, was ich NICHT gemacht habe. Was ich NICHT geschafft habe. Wo ich versagt habe - und das macht weitaus mehr in meinem Leben aus.
Trotzdem bin ich nun ebenso ein klein wenig stolz auf mich.

Manches macht man richtig.

Samstag, 30. Mai 2015

Seminare

Ach wie ich sie liebe- diese Seminare, die einem Atemtechnik und Selbstbewusstsein in 2 Stunden beibringen sollen.
Bis vorgestern. Da bin ich - gezwungenermaßen- Teilnehmerin eines solchen Seminars gewesen. Dienstlich. Selbstverständlich.

Was ich gelernt habe? Alles, was ich schon wusste- aber ich konnte es nun erklären- und habe mich zum Teil tatsächlich selber gefunden. Gelacht habe ich - Tränen,

Angefangen bei der Atemtechnik: Mir ist durchaus bewusst, dass Säuglinge stundenlang schreien können, aber dass sie nie heiser werden- das wusste ich irgendwie nicht. Jetzt weiß ich es. Und auch, wie es geht. Mit meiner Grundstimme. Der Vorschlag des Seminarleiters: "Suchen Sie sich in der Kneipe den langweiligsten Typen, fragen Sie ihn nach seiner Lebensgeschichte. Alles, was Sie machen müssen ist, Mhm zu sagen. Immer weiter. Irgendwann sind Ihre Stimmbänder so entspannt, dass das Mhm in Ihrer Grundstimme kommt." Also übe ich nun "mhm"...

Der Hochstatus: Im Hochstatus befindet sich- kurz gesagt: Der Gewinner. Die Nummer Eins. Der, der nicht ausweicht auf dem Bürgersteig sondern alle Entgegenkommenden dazu zwingt, auf die Straße zu gehen. Glaubt mir, ICH weiche nie mehr aus! Vielleicht. Manchmal ist der Tief-Status auch nicht ganz so unangebracht: Im Privatleben zum Beispiel....

Die Körpersprache. Beine hüftbreit. Wir Frauen neigen dazu, die Fußspitzen ein wenig nach innen zu nehmen- so kippen wir mit unserer Hüfte nach vorne und neigen den Kopf. Das heißt? Genau- Kehle frei- ich bin unsicher, ich bin ungeschützt - ich bin ungefährlich. Im Job doof.

Eineinhalb Stunden lachen und lernen- ich würde dieses Seminar sofort wieder besuchen! Danke!

Sonntag, 24. Mai 2015

Bundesliga

Ich gebe es ja zu: Von Fußball habe ich wohl die wenigste Ahnung. Trotzdem- man fiebert mit, ich schaue regelmäßig die Spiele, jede Woche die Tabelle und habe natürlich meine Favoriten. 
1. Bundesliga ist (noch) leicht: Ich mag Bayern- schon immer. Bin nie von weg- und allen Unkenrufen zum Trotz würde ich sie auch mögen, wenn sie kein Meister wären. (Sie waren es ja auch nicht ständig....)
2. Bundesliga schlägt mein Herz für Fürth- und seit zwei Jahren auch ein wenig für Karlsruhe. 
Wieso für diese Vereine? 
Fürth war das Produkt einer langen Fußballdiskussion an einem alkoholgeschwängerten Abend. Geblieben ist die Sympathie für die Kleeblätter 
Karlsruhe war eher ein Zufallsprodukt, mit dem ich mich ein wenig auseinandergesetzt habe. Für mich absolute Außenseiter. 

Aber: Relegation. Und das gegen den HSV. Meine Fürther haben den HSV nicht aus der 1. Liga geworfen. Die Chance hat der HSV nicht genutzt. Nun finde ich, haben meine Karlsruher es verdient, aufzusteigen und der HSV verdient, zumindest für eine Saison die 2. Liga kennen zu lernen. 

Dann kann ich mich wieder auf die Kleeblätter in der 2. Liga konzentrieren und dem KSC wünschen, im Mittelfeld zu landen. Oder Meister zu werden! 

Sonntag, 17. Mai 2015

Armes. altes Deutschland

Ein Zimmer mit zwei hochgradig dementiell veränderten Frauen. Beide in ihren Betten, das Essen steht warm und dampfend auf dem Tisch. Dort steht es auch zwei Stunden später noch. Nur nicht mehr warm und dampfend- aber unberührt. Es wird abgeholt. Auf die Frage, wieso die Damen nichts gegessen haben, erfahre ich, sie wären "wohl auf Diät". Niemand kam auf die Idee, dass die Frauen gar nicht mehr wissen, was man mit diesem "Zeug" macht. Essen. Vergessen.

Ein Zimmer mit einer Dame im Bett, die Hilfe beim Aufstehen bedarf. Insgesamt ist sie nicht mehr so gelenkig, sie ist ja auch schon etwas älter. Ihr Trinken steht auf dem Nachttisch- gut 1.5m vom Bett entfernt. Natürlich kommt sie nicht dran. Die Medikamente neben dem Trinken- sie "kann sich das ja selbständig nehmen". Ja, wenn sie denn mal so lange Arme hätte und so gelenkig wäre, wie die Pflegekräfte, die dort arbeiten. Seit 5 Tagen ist sie nicht aus dem Bett gekommen. Steht in der Dokumentation. Die Sonne scheint, das Fenster steht weit offen. Ob sie denn nicht mal raus wolle wird sie gefragt. Sie strahlt. So gerne, es wäre ja schon so lange her seit sie mal aus dem Bett gekommen wäre. Keiner macht sich die Mühe, ihr in den Rollstuhl zu helfen.

Ein Mann sitzt einsam im Aufenthaltsraum. Sein Mittagessen vor ihm ist unberührt- seine Tochter kam nicht, es ihm anzureichen. Keiner der Pflegekräfte hat darauf geachtet- keiner hat dem Mann geholfen.

Eine Pflegekraft steht im Zimmer einer Frau und möchte uns beweisen, dass die Dame im Bett noch sehr gelenkig ist. Sie reisst an den Armen und vergisst dabei, dass die Dame Kontrakturen hat (Sehen sind verkürzt) - so etwas ist Gewalt in der Pflege. Beim näheren Hinschauen stellen wir fest, dass die Dame bereits seit Stunden in ihrem eigenen Urin liegen muss. Die Bitte, die Dame nun frisch zu machen wird ignoriert:"Ich stelle erst Medikamente".

Es ist 14 Uhr. 6 Personen sitzen im Aufenthaltsraum an einem Tisch. Stille. Absolute Stille. Bis ein Mann anfängt, auf den Tisch zu klopfen. Erst langsam- dann immer schneller. Eine Pflegekraft kommt und bittet den Mann, leise zu sein.

Leise. Und verträglich.



Montag, 27. April 2015

Ohne Titel

Ok, ich habe ein wenig nachgedacht. Zuerst:
Ich habe tatsächlich immer Freundschaft bei uns gesehen. Deine Art, mich kaputtmachen zu wollen, habe ich akzeptiert. Musste ich ja, da du mir als Mensch wichtig warst. Alles, was ich dir in den Jahren der Freundschaft gesagt habe, war auch genau so gemeint. Jedes Wort. Auch, als ich dir sagte, dass ich nicht naiv bin und sehr wohl weiß, dass du in deinem Alter wohl eher etwas Jüngeres brauchst um deine Bedürfnisse zu befriedigen (ok- ich habe mich damals anders ausgedrückt- aber so war es gemeint).  Es war mir immer klar, dass du mir irgendwann erzählst, dass du dich verliebt hast – und alles, was danach folgt. Aber: Ich habe immer gedacht, dass ich ein Teil davon sein werde, dass du mich mitnimmst. Damit meine ich: Dass du erzählst, mich teilhaben lässt. Mich teilhaben lässt an deiner Freude. An deinem Glück. Mich, als Freundin. Nicht nur teilhaben lässt an deiner Trauer, deinen Sorgen, deiner Langeweile, deiner unbefriedigten Lust, deiner Unzufriedenheit.
Du hast mir, als es mir so schlecht ging damals, einen roten Faden gewebt, der mir geholfen hatte, die Spur zu halten. Dafür war ich dir so dankbar, dass du einiges gut hattest. Das habe ich, so denke ich, tausendfach zurückgeben dürfen. Alles was bleibt, ist die Vertrautheit, die ich spürte. Bis eben.
Dann sagtest du mir, dass ich in dein echtes Leben nicht passe. Komisch. Genau da wolltest du aber in meinem Leben sein. In meinem echten Leben. Und: Das war auch ok für mich nach all der Zeit, in welcher du um meine Freundschaft gekämpft hattest. Du hast mir versprochen für mich zu kochen. Mit mir ins Kino zu gehen- sogar Hamburg hattest du mir versprochen  und ich habe nichts weiter gesehen als einen Abend oder eine Zeit zusammen mit einem sehr guten Freund. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Spaß, Unterhaltung, Freude. Loslassen können von all dem Stress der im Leben auf einen zukommt – zusammen sein mit einem Freund. Komischerweise habe ich bis eben gedacht, dass du das auch so gesehen hast. War dein Weinen am Telefon auch gespielt? Ja, ich habe das gewusst. Aber eine Antwort wäre schön.

Nun weiß ich nicht weiter. Ich habe am Telefon einen ganz anderen Menschen gehört als den, den ich kenne. Kannte ich immer eine Hülle?
Wieso hast du dich an mich gewendet? Wieso hast du mich wieder angeschrieben? Wieso hast du mich nicht genauso weit weggestoßen, wie du es im Sommer gemacht hast? Was hat dich dazu geführt, dass du dich wieder gemeldet hast? War ich doch nicht so unwichtig? Kannst du mir das bitte erklären? Das habe ich verdient und ich möchte es wissen.

Das du unglücklich bist: Ja, das verstehe ich. Ich verstehe, dass, wenn Schmetterlinge nach so kurzer Zeit weg sind, diese wohl wirklich nur Schmetterlinge waren. Nun kommt die alte Ela, die, die diese ganze Scheisse schon hinter sich gebracht hat, ins Spiel:
Es gibt zwei Möglichkeiten: Ihr seid noch nicht werdende Eltern, habt noch kein Haus- dann TRENNE DICH. Das wird nichts. Alles nur Kopf- Vernunft. Jetzt ist eine Scheidung billig bis umsonst.
Es ist ein Kind unterwegs und der Hausbau/Kauf schon geplant: Lass es trotzdem sein- aber geordnet. Du wirst dein Glück noch finden. Oder auch nicht. Aber DAS ist nicht dein Glück- das ist nur ein glücklicher Moment gewesen. Moment- mehr ist es nicht.
Schmetterlinge sind schnell weg- aber nicht nach so kurzer Zeit. Danach kommt das tiefe Vertrauen, die Liebe. Weißt du noch, als wir darüber geredet hatten? Weil du all das nicht verstehst?
Ich habe dich immer als einen großen Benni angesehen. Ich denke, du bist sehr klein.

Jetzt musst du stark sein. Falsche Entscheidungen sind nicht das Ende. Im Gegenteil- man lernt. Ich habe lange Jahre gelitten. WEIL ich nicht den Schlussstrich gezogen hatte, als ein Kind unterwegs war, sondern still gelitten habe. Das hat sich gerächt. Jahrelang. Bis Tom kam.
Ein wenig hatte ich dir erzählt, wenn du möchtest, erzähle ich den Rest auch. Aber die Erfahrung, die kann ich dir nicht nehmen. Für mich kann ich nur sagen: Es ist vorbei. Ich lebe. Ich bin glücklich. Mir geht es gut. Ich habe super Freunde. Du fehlst. Du gehörtest dazu. Das Schlimmste: ich WOLLTE dass du dazu gehörst. Ich wollte dich integrieren. Dir Bonn zeigen. Dich noch lange, lange als Freund haben. Als Freund.

Du bist feige. Ich weiß. Aber ich habe Brücken gebaut ohne Ende. Im Prinzip ein echter Architekt. Bin auf dich eingegangen, auf deine Bedürfnisse und deine Bedarfe. Habe mich zurückgestellt und meine Bedürfnisse und Bedarfe woanders gestillt. Weil du es gerade so gebraucht hast. Geben und Nehmen.
Nun sei mal nicht feige. Ich helfe dir, sofern du meine Hilfe möchtest. Ich bin da, sofern du es möchtest. ABER ICH MÖCHTE, DASS DU AUCH DA BIST. Geben und nehmen.

Wieso ich? Wieso wieder ich?

Bin gespannt auf deine Antwort. Und nun habe ich keine Zeit, denn ich will, ja ICH WILL eine Antwort. Eine ehrliche Antwort. Das habe ich verdient.


Danach kannst du mich streichen- komplett für immer. Manche Menschen merken nicht, wenn sie etwas Gutes haben. Manche Menschen merken nicht, wenn sie etwas Gutes verlieren.

Ich habe im September nicht geweint. Im Oktober auch nicht, obwohl ich vielleicht vor dir wusste, was passiert. Nun tue ich es. Weil du mich wie eine Fremde behandelst. Weil du unehrlich bist. Weil du – wie du Tom immer nanntest – ein Arschloch bist. Und weil ich immer noch zu dir stehe. Immer noch. 

Freitag, 24. April 2015

An Dich

Hey du- ja, DICH meine ich.

Du, der schon über Jahre eine vertraute Person in meinem Leben ist. Du, der so sehr vor langer Zeit darum gekämpft hat, in meinem Leben zu sein. Du, der sich als komischer Kauz bezeichnet und den ich als genau einen solchen- wenn nicht noch mehr- bezeichnen würde.
Dich meine ich

Der Ball ist rund. Meistens. Es sei denn, es ist ein Football. Der muss aber auch nicht laufen ;)
Ein paar Narben machen dem Ball nichts. Also dem Fußball. Kann man abschleifen, dann läuft es sich schon wieder ein.

Wir haben schon abgeschliffen. Lief wieder rund- sogar eigentlich recht gut rund- außer der Umstand, dass dein Leben nicht rund lief. Bis zum Sommer, dann lief es. Wunschgemäß. Für dich. Ich hatte keinen Platz mehr. War nicht schlimm, ich hatte verstanden. So läuft halt Freundschaft. Kannte ich ja nun auch schon.

Nun meldest du dich wieder. Naja, so ein wenig. Ich weiß damit nicht umzugehen- sei mir nicht böse.
Wie geht es dir? Wie ist es dir ergangen? Bist du glücklich? Zufrieden?
Du willst wieder Annäherung sagst du. Öffnung. Ja, klar, wieso nicht. Aber.... liegt es jetzt an mir, das zu ermöglichen? So wie ich die - nennen wir es Pause- ermöglicht habe?
Ist eine rein rhetorische Frage aber: Bin ich dann auch mal dran- ohne es direkt als "Belohnung" anzusehen?
Ok- das ist gar nicht mein Anspruch- das ist auch gar nicht das, was ich erwarte - Ich glaube, ich erwarte einfach Normalität. Einfach oder? - Eben nicht.
Aber wie du immer so schön gesagt hast: ich bin toll.

Ach nein, fällt mir grad auf: Bin ich gar nicht. Ich bin einfach normal. So geht man mit Freunden um.

Zeit ist immer gut. Zeit für alles. Wenn man Veränderungen bemerkt und mitträgt. Und irgendwann erzählen darf. Worte loswird.

Solange werde ich in Bonn weiter schauen, dass nicht noch mehr Häuser schließen und ich unverhofft C-Promi werde, weil ich zu oft in den Nachrichten erscheine.
Obwohl- in den Dschungel würde ich auch noch gehen.

Bis dahin. Mach es gut. Besser!

Sonntag, 19. April 2015

Nachdenken

Wie oft habe selbst ich gesagt, dass das Internet nicht vergisst, dass man Menschen nicht hinter die Stirn schauen können, dass alles möglich ist.
Nun schreibe ich hier einen Blogpost über einen Kollegen, von dem ich mir sehr sicher bin, dass er weder Twitter, noch Facebook oder Internet im weitesten Sinne nutzt.
Und werde von dem Menschen, der mich konsequent aus seinem Leben geschmissen hat, dessen Meinung mir so wichtig war, der mir mit Worten so gut getan hat- von diesem Menschen werde ich darauf hingewiesen, über die Sinnhaftigkeit dieses Blogspots nachzudenken
Natürlich hat er Recht. Natürlich habe ich den Post gelöscht.
Und es ärgert mich. Es ärgert mich, dass ich anscheinend nicht nachgedacht habe. Es ärgert mich, dass dieser Mensch Recht hat. Recht hat, ohne mir vorher zu zeigen, dass er auch mal Unrecht hatte. Mir. Persönlich.
Bevor ich mich hier um Kopf und Kragen schreiben, höre ich lieber auf. Aber ich wünschte mir so sehr, ich könnte die vier-fünf Sätze, die ich damals am Telefon noch sagen wollte- und die seitdem in mir brodeln - noch loswerde. In einem vernünftigen, wertschätzendem Rahmen. Und nicht, weil ich *belohnt* werden muss für irgendetwas, was man aus Überzeugung macht. Weil der Mensch es wert war. Ist?
Ja, du fehlst.
Da ich immer noch- schon wieder- in Arbeit versinke, wollte ich eigentlich einen Post über das fehlende Verantwortungsbewusstsein von Pflegekräften schreiben, über die Fahne im Wind Laumann, über unsere Arbeit, die das Denken bundesweit aufgerüttelt hat.
Mache ich dann nächstes Mal.