Samstag, 14. September 2013

Kunst!Rasen. Die Saison

Schön war´s. Die Konzertreihe auf dem Kunst!Rasen in Bonn.
Obwohl es vielerlei Streitereien um die Lärmbelästigung seitens der Anwohner gab hat es lediglich zum Ausfall eines Konzertes geführt, Serotronic and Friends, so dass heute das letzte Konzert starten kann.
Nicht verstanden habe ich das Aufstellen des Zirkuszeltes "Kunstpalast" mitten in der heißen Phase des Sommers. Unvergessen das wirklich phänomenale La Brass Banda Konzert bei 38 Grad Außentemperatur und gefühlten 70 Grad im Zelt. Die Stimmung war so bombig- das hätte man gut auch auf dem zum Ende der Konzertreihe sowieso verkleinerten Außengelände stattfinden lassen können.
Die Mischung der Angebote- vom "Classic Picknick", "The Wagner Project" über "Heino" und "Santiano" bis hin zu "Deichkind" hat dazu geführt, dass alle Altersklassen angesprochen wurden.
Selbst das Speisen- und Getränkeangebot im Kunst!Garten konnte sich sehen lassen. Cocktails, Flushs, Kaffee sowie Bier, Wein und Softtrinks wurden zu moderaten Preisen ebenso angeboten wie Salate, Nudelgerichte, Grillgerichte, gefüllte Baguettes und die obligatorischen Fritten mit Currywurst. Die allerdings waren mit 6,50 Euro teurer als am Düsseldorfer Flughafen. Ein kleiner Minuspunkt. 
Nach vielen Konzerten wurde im Kunst!Garten auf einer kleinen Bühne ein After-Show Programm angeboten. Bei dem meist guten sommerlichen Wetter konnte man so noch lange nach dem Konzert die Eindrücke bei einem Cocktail (oder Bier...) einwirken lassen.
Ein weiterer Pluspunkt: Kinderbetreuung wurde im Kunst!Garten während des Konzertes angeboten. Neben Hüpfburg und Spielplatz waren Betreuer vor Ort, welche sich gegen ein kleines Entgeld um die abgegebenen Sprösslinge kümmerten.
Schade, dass einige Eltern, welche dieses Angebot nicht annahmen, vergaßen, dass die Lärmbelästigung für die Kinderohren nicht so leicht zu verkraften ist. Einige Eltern hatten immerhin an Kopfhörer für die Kleinen gedacht.

Für das Publikum, welches sich die Karten für die Konzerte nicht leisten wollte oder konnte,  gab der See eine gute Zuhörerlocation. Mit Decken, Stühlen und Picknick versammelten sich dort jeden Abend viele Neugierige, welche über den Sound auch dort nicht klagen konnten. Wie ich mitbekommen hatte, wurden Restkarten nach Beginn der jeweiligen Konzerte auch an die dort sitzenden Zuhörer weitergegeben.


Fazit: Ich freue mich auf das nächste Jahr und hoffe auf eine mindestens genauso schöne Saison.