Donnerstag, 30. Dezember 2010

An Dich

Du sitzt dort mit deinem Schatten und beobachtest die Welt um dich herum. Jahrelang mitgewirkt, jahrelang mitgeformt schwimmt das Leben an Dir vorbei.
Unfähig, den Strom aufzuhalten, unfähig, mit dem Strom zu schwimmen.
Stark warst Du in deinem Leben nur für dich, gleichgültig jedem Anderen gegenüber.

Du sagst, Jeder hat es verdient.

Dein Schatten sagt: Du hast Niemanden verdient.

Nun fühlst du dich hässlich und klein, steinerne Maske, grauer Schatten, im Dunkeln- alleine und traurig.
Verwirrt? Bindungslos, unfähig zu leben, leer, ganz unten und nichts wert.

Getrennt sind Schatten und Mensch, die Flamme, die die Maske erhellt hat, leuchtet nicht mehr.

Wo ist deine Phantasie, dein Glück, deine innere Schönheit.

Deine Energie?

Es tut mir weh, dich so zu sehen. Du stehst am Abgrund völlig leer, hast nichts mehr in der Hand.

Ich sehe die Sonne aufgehen, die wunderbare Welt sich drehen- du siehst die Sonne untergehen, Stillstand.

Ich sehe dich schön, stark, der Felsen im Meer. Du siehst das Loch, die Wüste.

Ich umarme dich, hole dich in eine andere Welt, in der die Blumen blühen, die Sonne aufgeht, der Strom dich mitzieht. Gebe dir meine Hand um dich vom Abgrund wegzuziehen und die Energie für dein neues Leben.

Schließe Deine Augen und hab Vertrauen, lass dich treiben in die grüne Zukunft

"Ich hab gehört, wenn man lange genug sucht, findet man ein Buch, in dem genau die Antwort steht."
"Ich hab gehört, es gibt eine Karte, auf der steht immer, wie es weiter geht."

Wir suchen das Buch und finden die Karte.