Nun hatte ich bereits geschrieben, was genau ich unter Freundschaft verstehe- und stelle fest, dass diese Liste weder abschließend noch besonders konkret war.
Sicher, die in meinem Blog aufgezählten Punkte sind allesamt richtig und wichtig, aber letztendlich muss auch die Umgebung der Seelen stimmen.
Was nützt mir Vertrauen, wenn man selber nicht in der Lage ist, zu Vertrauen? Wenn man selber nicht traut sondern pessimistisch darauf wartet, dass ein wie auch immer gearteter Faux Pas passiert?
Was nützt es mir, wenn man mich mag und schätzt wenn ich es selber nicht kann und mache? Wenn ich von mir selber nicht überzeugt bin und nicht in der Lage, die guten Seiten an mir selber zu suchen und zu finden?
Was nützt es mir, wenn ich davon ausgehe, dass Freund erkennt, ob ich ein "Nein" oder "Ja" akzeptiere, wenn ich selber nicht weiß, was genau ich will und wo ich mich sehe.
Freundschaft kann nur so gut sein, wie ich selber bereit bin zu geben. Also heisst es zunächst bei sich selber aufzuräumen, bevor man sich vollkommen fallen lassen kann. Nehmen und Geben.
Vertrauen in sich selber schaffen für die Menschen, die das Vertrauen brauchen und schätzen.
Vertrauen in sich selber schaffen für die Menschen, die das Vertrauen verdient haben. Ohne daran zu denken, dass einige wenige Menschen nicht in der Lage sind, sich Freundschaft zu verdienen.
Vor Allem aber sich selber einbringen mit dem, was man vom Gegenüber erwartet. Ein "Zuviel" gibt es dabei nicht. Ein "zu wenig" kann gesteigert werden.
Für mich habe ich gestern erkannt, dass ich noch lange nicht so weit bin. Ausgelernt habe ich bei Weitem nicht, was das Thema Freundschaft angeht- aber ich bin optimistisch, dass ich es im Laufe der nächsten (sieben) Jahre lernen werde :)
Sonntag, 20. Februar 2011
Freitag, 11. Februar 2011
Menschen
Es gibt Menschen auf dieser Welt, die ich nicht einordnen kann.
Gedankenlos, nur mit sich selber beschäftigt und nur das eigene Wohlbefinden im Blick ihres eingeschränkten Hirnes.
Gut, dass es solche Menschen gibt, sonst würde ich nicht wissen, dass ich um ein Vielfaches besser bin.
Was mich eher bedrückt ist die Tatsache, dass genau diese Menschen ohne mit der Wimper zu zucken und ohne großartige Anstrengung immer gut durchs Leben kommen. Wie machen die das? Irgendwie macht mich das doch ein wenig neidisch.
Das Problem: Ich kann aus meiner Haut nicht raus und mich genau so benehmen, dass mir meine Umwelt gleichgültig wird. Andererseits.. wenn ich damit doch weiter komme...
So unnütze Überlegungen aber... man möchte doch gerne...
Letztendlich: Auch solche Menschen haben Freunde, da passt der Spruch: Auf jeden Topf passt ein Deckel.
Und ich? Deckellos versuche ich alles richtig zu machen und stoße ständig an Ecken und Kanten. Gut, sie formen mich- aber muss die Anstrengung sein, wenn es auch einfacher geht?
Ich muss da noch einmal ganz ganz tief in mich gehen befürchte ich.
Und.. im Himmel ist es eh langweilig
Gedankenlos, nur mit sich selber beschäftigt und nur das eigene Wohlbefinden im Blick ihres eingeschränkten Hirnes.
Gut, dass es solche Menschen gibt, sonst würde ich nicht wissen, dass ich um ein Vielfaches besser bin.
Was mich eher bedrückt ist die Tatsache, dass genau diese Menschen ohne mit der Wimper zu zucken und ohne großartige Anstrengung immer gut durchs Leben kommen. Wie machen die das? Irgendwie macht mich das doch ein wenig neidisch.
Das Problem: Ich kann aus meiner Haut nicht raus und mich genau so benehmen, dass mir meine Umwelt gleichgültig wird. Andererseits.. wenn ich damit doch weiter komme...
So unnütze Überlegungen aber... man möchte doch gerne...
Letztendlich: Auch solche Menschen haben Freunde, da passt der Spruch: Auf jeden Topf passt ein Deckel.
Und ich? Deckellos versuche ich alles richtig zu machen und stoße ständig an Ecken und Kanten. Gut, sie formen mich- aber muss die Anstrengung sein, wenn es auch einfacher geht?
Ich muss da noch einmal ganz ganz tief in mich gehen befürchte ich.
Und.. im Himmel ist es eh langweilig
Mittwoch, 9. Februar 2011
Klein
Leere im Kopf. Ausgelaugt, alle Gedanken gedacht, alle Worte gesprochen, alles gelernt-gelehrt. Aus.
Müde, traurig, ärgerlich, unmotiviert, die Augen kaum offen haltend in der Küche sitzend und darüber nachdenkend, ob man bisher alles richtig gemacht hat.
Gibt es etwas, was man hätte besser machen können- anders eventuell?
Hätte man irgendeine Stimmung ändern können oder gar nicht ändern müssen? Wären Medikamente gut oder sind Medikamente schlecht? Haben wir viel oder wenig geschafft?
Unnötige Gedanken, weil unabänderlich- und trotzdem ist die Welt manchmal so schlecht, dass sie einen Menschen Gedanken schenkt, die er sich selbst in der größten Not nicht gewünscht hätte.
Flüchten können- Die Gedanken am Meer, eingewühlt in den warmen weißen Sand, die Sonne erwärmt nur das Helle in dem Wesen, dass klein, so klein im Selbstmitleid zerfließt.
Die Gedanken fliegen lassen in den Himmel, frei schwebend bis sie zu kleinen Gedankenfetzen zerfallen und sich in der Weite des Horizontes verflüchtigen.
Träume die, niedergeschrieben, noch genau so schön sind.
Ich freue mich auf den Sommer, auf die Fröhlichkeit, gute Laune, Musik, Menschen, Wärme.
Und auf neue Gedanken.
Müde, traurig, ärgerlich, unmotiviert, die Augen kaum offen haltend in der Küche sitzend und darüber nachdenkend, ob man bisher alles richtig gemacht hat.
Gibt es etwas, was man hätte besser machen können- anders eventuell?
Hätte man irgendeine Stimmung ändern können oder gar nicht ändern müssen? Wären Medikamente gut oder sind Medikamente schlecht? Haben wir viel oder wenig geschafft?
Unnötige Gedanken, weil unabänderlich- und trotzdem ist die Welt manchmal so schlecht, dass sie einen Menschen Gedanken schenkt, die er sich selbst in der größten Not nicht gewünscht hätte.
Flüchten können- Die Gedanken am Meer, eingewühlt in den warmen weißen Sand, die Sonne erwärmt nur das Helle in dem Wesen, dass klein, so klein im Selbstmitleid zerfließt.
Die Gedanken fliegen lassen in den Himmel, frei schwebend bis sie zu kleinen Gedankenfetzen zerfallen und sich in der Weite des Horizontes verflüchtigen.
Träume die, niedergeschrieben, noch genau so schön sind.
Ich freue mich auf den Sommer, auf die Fröhlichkeit, gute Laune, Musik, Menschen, Wärme.
Und auf neue Gedanken.
Sonntag, 23. Januar 2011
Karneval
Karneval- Fastelovend. Verrückte Zeit. Erwachsene Menschen verkleiden sich, trinken Alkohol, lachen über flache Witze und schunkeln mit ihren Nachbarn zu Musik, die man nur an den tollen Tagen hören kann.
Niemand möchte zugeben, dass er Spaß an der Geschichte hat, aber die Menschenmassen in den Sitzungen oder beim Straßenkarneval an der Straße sprechen gegen diese Aussagen.
Ich gehöre auch dazu. Karneval? Blöd. Nagut, man geht zu der einen Sitzung weil man da schon immer hingegangen ist.
Die Karten werden schon im November gekauft, die Vorfreude ist.... groß... aber immerhin: Man trifft Menschen, die man nur an diesem einen Tag trifft. Auch mal lustig.
Am Tag des Ereignisses hat man keine Lust. Nie. Ich kenne es gar nicht anders, als dass ich morgens mit halb geschlossenen Augen in der Küche sitze und mir denke, dass ich doch wirklich besseres zu tun hätte, als heute - gerade heute- an jedem anderen Tag gehts ja - aber heute! dort hinzugehen.
Erst Frage: Das Kostüm. Was anziehen? Auf die Vielzahl der Karnevalsläden hätte man ja noch Lust gehabt, wenn nicht die ständige Radiowerbung einem die Lust wegnimmt.
Und mal ehrlich- man wusste schon im November, dass man hingeht- wieso eigentlich sitze ich Samstags früh am Tisch und überlege mir, mich zu stressen und noch in die Stadt zu fahren?
Gut, lassen wir das, nehmen wir das Kostüm vom letzten Jahr.
Weiter im Text: Käsewürfel, Nüsse, Chips. Salzstangen.
Hat man ja immer im Haus... ok- also noch einkaufen gehen. Bedeutet: Wieder vor die Tür. Wieder? Also: Vor die Tür.
13:30 Uhr- neeee keine Lust. Muss aber, also aufraffen, einkaufen gehen. Wie gerne würde ich spazieren gehen, aufs Sofa legen, schlafen, Kaffee trinken... Träumereien sind das.
Trotzdem weiß ich bereits jetzt schon, dass ich spätestens um Mitternacht sagen werde: Es hat sich gelohnt, war witzig, kurzweilig und wie immer ein schöner Abend. Aber: Nächstes Jahr bitte nicht.
Im November dann die Anfrage: "Und, wieviele Karten möchtest du für die Sitzung?"- und wieder werde ich- die Demenz lässt grüßen - Karten bestellen...
Niemand möchte zugeben, dass er Spaß an der Geschichte hat, aber die Menschenmassen in den Sitzungen oder beim Straßenkarneval an der Straße sprechen gegen diese Aussagen.
Ich gehöre auch dazu. Karneval? Blöd. Nagut, man geht zu der einen Sitzung weil man da schon immer hingegangen ist.
Die Karten werden schon im November gekauft, die Vorfreude ist.... groß... aber immerhin: Man trifft Menschen, die man nur an diesem einen Tag trifft. Auch mal lustig.
Am Tag des Ereignisses hat man keine Lust. Nie. Ich kenne es gar nicht anders, als dass ich morgens mit halb geschlossenen Augen in der Küche sitze und mir denke, dass ich doch wirklich besseres zu tun hätte, als heute - gerade heute- an jedem anderen Tag gehts ja - aber heute! dort hinzugehen.
Erst Frage: Das Kostüm. Was anziehen? Auf die Vielzahl der Karnevalsläden hätte man ja noch Lust gehabt, wenn nicht die ständige Radiowerbung einem die Lust wegnimmt.
Und mal ehrlich- man wusste schon im November, dass man hingeht- wieso eigentlich sitze ich Samstags früh am Tisch und überlege mir, mich zu stressen und noch in die Stadt zu fahren?
Gut, lassen wir das, nehmen wir das Kostüm vom letzten Jahr.
Weiter im Text: Käsewürfel, Nüsse, Chips. Salzstangen.
Hat man ja immer im Haus... ok- also noch einkaufen gehen. Bedeutet: Wieder vor die Tür. Wieder? Also: Vor die Tür.
13:30 Uhr- neeee keine Lust. Muss aber, also aufraffen, einkaufen gehen. Wie gerne würde ich spazieren gehen, aufs Sofa legen, schlafen, Kaffee trinken... Träumereien sind das.
Trotzdem weiß ich bereits jetzt schon, dass ich spätestens um Mitternacht sagen werde: Es hat sich gelohnt, war witzig, kurzweilig und wie immer ein schöner Abend. Aber: Nächstes Jahr bitte nicht.
Im November dann die Anfrage: "Und, wieviele Karten möchtest du für die Sitzung?"- und wieder werde ich- die Demenz lässt grüßen - Karten bestellen...
Samstag, 1. Januar 2011
2011
Jahreswechsel.
Wieso auch immer, genau in der drüben Winterzeit macht man sich Gedanken darüber, was im alten Jahr gut, und was im neuen Jahr besser werden kann und soll.
Die Gedanken habe ich mir nicht erst am 31.12. gemacht- aber ob sie umsetzbar sind?
2010 war schön.
Schön war das Kennenlernen so vieler Menschen, für mich ungewohnt, auf Fremde zuzugehen und - obwohl über das Internet schon bekannt- mich mit ihnen zu unterhalten.
Schön war der Sommer. Die Kur, der Urlaub auf Pellworm. So entspannt habe ich mich schon lange nicht mehr.
Schön war die Umsetzung meines Planes, mein festgefahrenes Leben soweit es geht wieder zu lockern.
Ich habe gelernt, den Wert meiner Tätigkeiten zu durchdenken und im Zweifel sie zu Unterlassen. Auch wenn es oft schwer viel.
Schön war, zu einigen meiner nerven- und zeitraubenden Hobbies "Nein" zu sagen- sie einzuschränken.
Schön war, meinen Freundeskreis erweitern zu dürfen. Und auch meinen inneren Kreis aufzustocken.
In diesem Fall war besonders schön, dass ich gelernt habe, von mir zu erzählen.
Alles in Allem war das Jahr 2010 für MICH ein gutes Jahr. Ich habe mehr Freude und Erfolge verzeichnen können als ich gehofft hatte.
2010 war nicht schön.
Nicht schön war, dass ich durch meine Motivation viele Dinge ins Rollen gebracht habe, die mir zwar in Zukunft sicherlich helfen werden, die derzeit aber einfach nur Arbeit und Stress bedeuten.
Nicht schön war, dass sich meine Arbeitsstelle Kollegenmässig vollkommen umgekrempelt hat.
Nicht schön war, dass Krankheit im Freundes- und Kollegenkreis meine Gedanken gefangen gehalten haben.
Nicht schön war, dass ich mich durch meine meist große Naivität in einigen Menschen getäuscht habe.
Nicht schön war, dass ich nach wie vor aus mir nicht heraus kann.
2011
Ich nehme mir nicht viel vor- wieso auch- umgesetzt werden kann nur das, was ich wirklich will. Und ich will wirklich nur das, was ich sowieso umsetzen werde- egal ob es der Jahrewechsel oder mitten im Jahr ist.
Definitiv umsetzen werde ich mein Versprechen- und meinen Wunsch- aufzuhören zu rauchen. Das fällt schwer
Definitiv umsetzen werde ich meinen Wunsch, mehr auf mich selber einzugehen und mich mit den Menschen zu umgeben, die mir gut tun und mich fördern- nicht nur fordern.
Das ist genug für ein Jahrzehnt- also denke ich, dass ich viel vor mir habe ;)
Ich freue mich mit Euch das Jahr zu verbringen. Ich freue mich, mit MIR das Jahr zu verbringen.
Wieso auch immer, genau in der drüben Winterzeit macht man sich Gedanken darüber, was im alten Jahr gut, und was im neuen Jahr besser werden kann und soll.
Die Gedanken habe ich mir nicht erst am 31.12. gemacht- aber ob sie umsetzbar sind?
2010 war schön.
Schön war das Kennenlernen so vieler Menschen, für mich ungewohnt, auf Fremde zuzugehen und - obwohl über das Internet schon bekannt- mich mit ihnen zu unterhalten.
Schön war der Sommer. Die Kur, der Urlaub auf Pellworm. So entspannt habe ich mich schon lange nicht mehr.
Schön war die Umsetzung meines Planes, mein festgefahrenes Leben soweit es geht wieder zu lockern.
Ich habe gelernt, den Wert meiner Tätigkeiten zu durchdenken und im Zweifel sie zu Unterlassen. Auch wenn es oft schwer viel.
Schön war, zu einigen meiner nerven- und zeitraubenden Hobbies "Nein" zu sagen- sie einzuschränken.
Schön war, meinen Freundeskreis erweitern zu dürfen. Und auch meinen inneren Kreis aufzustocken.
In diesem Fall war besonders schön, dass ich gelernt habe, von mir zu erzählen.
Alles in Allem war das Jahr 2010 für MICH ein gutes Jahr. Ich habe mehr Freude und Erfolge verzeichnen können als ich gehofft hatte.
2010 war nicht schön.
Nicht schön war, dass ich durch meine Motivation viele Dinge ins Rollen gebracht habe, die mir zwar in Zukunft sicherlich helfen werden, die derzeit aber einfach nur Arbeit und Stress bedeuten.
Nicht schön war, dass sich meine Arbeitsstelle Kollegenmässig vollkommen umgekrempelt hat.
Nicht schön war, dass Krankheit im Freundes- und Kollegenkreis meine Gedanken gefangen gehalten haben.
Nicht schön war, dass ich mich durch meine meist große Naivität in einigen Menschen getäuscht habe.
Nicht schön war, dass ich nach wie vor aus mir nicht heraus kann.
2011
Ich nehme mir nicht viel vor- wieso auch- umgesetzt werden kann nur das, was ich wirklich will. Und ich will wirklich nur das, was ich sowieso umsetzen werde- egal ob es der Jahrewechsel oder mitten im Jahr ist.
Definitiv umsetzen werde ich mein Versprechen- und meinen Wunsch- aufzuhören zu rauchen. Das fällt schwer
Definitiv umsetzen werde ich meinen Wunsch, mehr auf mich selber einzugehen und mich mit den Menschen zu umgeben, die mir gut tun und mich fördern- nicht nur fordern.
Das ist genug für ein Jahrzehnt- also denke ich, dass ich viel vor mir habe ;)
Ich freue mich mit Euch das Jahr zu verbringen. Ich freue mich, mit MIR das Jahr zu verbringen.
Donnerstag, 30. Dezember 2010
An Dich
Du sitzt dort mit deinem Schatten und beobachtest die Welt um dich herum. Jahrelang mitgewirkt, jahrelang mitgeformt schwimmt das Leben an Dir vorbei.
Unfähig, den Strom aufzuhalten, unfähig, mit dem Strom zu schwimmen.
Stark warst Du in deinem Leben nur für dich, gleichgültig jedem Anderen gegenüber.
Du sagst, Jeder hat es verdient.
Dein Schatten sagt: Du hast Niemanden verdient.
Nun fühlst du dich hässlich und klein, steinerne Maske, grauer Schatten, im Dunkeln- alleine und traurig.
Verwirrt? Bindungslos, unfähig zu leben, leer, ganz unten und nichts wert.
Getrennt sind Schatten und Mensch, die Flamme, die die Maske erhellt hat, leuchtet nicht mehr.
Wo ist deine Phantasie, dein Glück, deine innere Schönheit.
Deine Energie?
Es tut mir weh, dich so zu sehen. Du stehst am Abgrund völlig leer, hast nichts mehr in der Hand.
Ich sehe die Sonne aufgehen, die wunderbare Welt sich drehen- du siehst die Sonne untergehen, Stillstand.
Ich sehe dich schön, stark, der Felsen im Meer. Du siehst das Loch, die Wüste.
Ich umarme dich, hole dich in eine andere Welt, in der die Blumen blühen, die Sonne aufgeht, der Strom dich mitzieht. Gebe dir meine Hand um dich vom Abgrund wegzuziehen und die Energie für dein neues Leben.
Schließe Deine Augen und hab Vertrauen, lass dich treiben in die grüne Zukunft
"Ich hab gehört, wenn man lange genug sucht, findet man ein Buch, in dem genau die Antwort steht."
"Ich hab gehört, es gibt eine Karte, auf der steht immer, wie es weiter geht."
Wir suchen das Buch und finden die Karte.
Unfähig, den Strom aufzuhalten, unfähig, mit dem Strom zu schwimmen.
Stark warst Du in deinem Leben nur für dich, gleichgültig jedem Anderen gegenüber.
Du sagst, Jeder hat es verdient.
Dein Schatten sagt: Du hast Niemanden verdient.
Nun fühlst du dich hässlich und klein, steinerne Maske, grauer Schatten, im Dunkeln- alleine und traurig.
Verwirrt? Bindungslos, unfähig zu leben, leer, ganz unten und nichts wert.
Getrennt sind Schatten und Mensch, die Flamme, die die Maske erhellt hat, leuchtet nicht mehr.
Wo ist deine Phantasie, dein Glück, deine innere Schönheit.
Deine Energie?
Es tut mir weh, dich so zu sehen. Du stehst am Abgrund völlig leer, hast nichts mehr in der Hand.
Ich sehe die Sonne aufgehen, die wunderbare Welt sich drehen- du siehst die Sonne untergehen, Stillstand.
Ich sehe dich schön, stark, der Felsen im Meer. Du siehst das Loch, die Wüste.
Ich umarme dich, hole dich in eine andere Welt, in der die Blumen blühen, die Sonne aufgeht, der Strom dich mitzieht. Gebe dir meine Hand um dich vom Abgrund wegzuziehen und die Energie für dein neues Leben.
Schließe Deine Augen und hab Vertrauen, lass dich treiben in die grüne Zukunft
"Ich hab gehört, wenn man lange genug sucht, findet man ein Buch, in dem genau die Antwort steht."
"Ich hab gehört, es gibt eine Karte, auf der steht immer, wie es weiter geht."
Wir suchen das Buch und finden die Karte.
Dienstag, 28. Dezember 2010
Eine Geschichte über die Freundschaft
"Es war einmal ein Junge, der einen schlechten Charakter hatte.
Sein Vater gab ihm einen Sack voll Nägel und sagte ihm,
er müsse jedes Mal, wenn er die Geduld mit jemanden verliere,
einen Nagel in den Gartenzaun schlagen.
Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun.
In den folgenden Wochen lernte er sich zu beherrschen.
Die Anzahl der Nägel im Gartenzaun wurde immer weniger.
Er hatte herausgefunden, dass Nägel zu schlagen mühsamer ist, als sich zu beherrschen.
Endlich kam der Tag, an dem der Junge keinen Nagel mehr schlagen musste.
Also ging er zum Vater und sagte ihm das.
Der Vater sagte ihm also, er solle jeden Tag einen Nagel aus dem Gartenzaun herausreißen, wenn er sich beherrscht.
Endlich konnte der Junge dem Vater sagen, dass er alle Nägel aus dem Gartenzaun herausgezogen hatte.
Der Vater brachte den Jungen vor den Gartenzaun und sagte zu ihm:
"Mein Sohn, du hast dich gut benommen, doch schau dir den Gartenzaun an.
Er ist voller Löcher.
Der Gartenzaun wird nie mehr so sein wie früher.
Wenn du mit jemandem streitest und du sagst ihm etwas böses, dann lässt du ihm eine Wunde, wie diese hier.
Du kannst ein Messer in einen Menschen stecken und
du kannst es nachher herausnehmen, die Wunde bleibt. Es macht nichts aus, wie viel Mal du dich entschuldigst,
die Wunde wird bleiben.
Eine verbale Wunde, ist gleich schmerzhaft, wie eine körperliche Wunde.
Die Freunde sind rare Juwelen, sie bringen dich zum Lachen und sie geben dir Mut.
Sie sind bereit dir zuzuhören, wenn du sie brauchst,
sie unterstützen dich und sie öffnen ihr Herz."
Es ist wichtig Freunde zu haben!"
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