Ich wünsche mir Anerkennung und bekomme Trost
Ich wünsche mir Trost und bekomme Worte
Ich wünsche mir Freude und bekomme Anregung
Ich wünsche mir Ruhe und bekomme Stille
Ich wünsche mir Liebe und bekomme Freunde
Ich wünsche mir Spaß und bekomme Aufheiterung
Ich wünsche mir Rat und bekomme Diskussionen
Ich wünsche mir eine Hand und bekomme Einsamkeit
Ich wünsche mir eine Seele und bekomme ein Buch
Ich wünsche mir Leben
und bekomme Tränen
Ich gebe Anerkennung und bekomme ein Achselzucken
Ich gebe Trost und bekomme Abweisung
Ich gebe Freude und bekomme Ignoranz
Ich gebe Ruhe und bekomme Stress
Ich gebe Liebe und bekomme ein Lächeln
Ich gebe Spaß und bekomme Regen
Ich gebe einen Rat und bekomme einen Stoß
Ich gebe eine Hand und bekomme sie nicht wieder
Ich gebe meine Seele - sie wird getreten
Ich gebe Leben
und bekomme Tränen
Mittwoch, 17. August 2011
Freitag, 29. Juli 2011
Manchmal
Manchmal gebe ich meine Zeit für alles, was für mich wichtig ist. Später frage ich mich, wann die Zeit zurück kommt?
Manchmal gebe ich mein Herz an Dinge und Menschen, die es wert sind. Um es später zu suchen.
Manchmal lache ich mit, weil ich es möchte. Oft kommt kein Lachen zurück.
Manchmal tröste ich, wenn andere traurig sind. Dann allerdings weine ich alleine.
Manchmal hole ich den Regenbogen für Euch. Aber alles bleibt grau in mir.
Manchmal bin ich leise. Dann allerdings kommt es laut zurück.
Manchmal frage ich mich, wieso es so ist, wie es ist. Die Antwort weht vorüber, verschwindet im wabbernden Nebel der Gedanken.
Manchmal frage ich mich, was für mich ist. Dann lacht die Welt und zeigt mir ihr hässlichstes Gesicht.
Manchmal bin ich einsam und alleine. Ich schaue in den Regen und warte, bis ich geholt werde.
Manchmal kommt ein Sonnenstrahl und erwärmt mein Gesicht. Ich freue mich zu langsam- die Wolken verdecken das Glück.
Manchmal ist es für mich zuviel. Dann kommt ein Wort, ein Lächeln, ein Gedanke und ich mache weiter.
Manchmal bin ich groß. Dann kommt das Loch, das ich übersehen habe.
Manchmal bin ich zu langsam. Gefühle und Launen brechen über mich herein. Ich werde damit nicht fertig.
Manchmal möchte ich weg sein. Versunken in mir selber in einer Welt, die nichts erwartet.
Die Welt, die nichts zurückgibt, die habe ich hier.
Manchmal gebe ich mein Herz an Dinge und Menschen, die es wert sind. Um es später zu suchen.
Manchmal lache ich mit, weil ich es möchte. Oft kommt kein Lachen zurück.
Manchmal tröste ich, wenn andere traurig sind. Dann allerdings weine ich alleine.
Manchmal hole ich den Regenbogen für Euch. Aber alles bleibt grau in mir.
Manchmal bin ich leise. Dann allerdings kommt es laut zurück.
Manchmal frage ich mich, wieso es so ist, wie es ist. Die Antwort weht vorüber, verschwindet im wabbernden Nebel der Gedanken.
Manchmal frage ich mich, was für mich ist. Dann lacht die Welt und zeigt mir ihr hässlichstes Gesicht.
Manchmal bin ich einsam und alleine. Ich schaue in den Regen und warte, bis ich geholt werde.
Manchmal kommt ein Sonnenstrahl und erwärmt mein Gesicht. Ich freue mich zu langsam- die Wolken verdecken das Glück.
Manchmal ist es für mich zuviel. Dann kommt ein Wort, ein Lächeln, ein Gedanke und ich mache weiter.
Manchmal bin ich groß. Dann kommt das Loch, das ich übersehen habe.
Manchmal bin ich zu langsam. Gefühle und Launen brechen über mich herein. Ich werde damit nicht fertig.
Manchmal möchte ich weg sein. Versunken in mir selber in einer Welt, die nichts erwartet.
Die Welt, die nichts zurückgibt, die habe ich hier.
Montag, 6. Juni 2011
Social Network
Wie toll ist doch Twitter und Facebook. Es bietet sich die Möglichkeit, uns in 140 Zeichen oder mehr mitzuteilen, Witze, über die keiner Lachen würde zu veröffentlichen,vermeintlichen Druck durch Folgen, Entfolgen oder Entfreunden aufzubauen, Vorlieben und Symphatien durch und mit Sternen kundzutun... unzählige Möglichkeiten für Menschen, die, so zeigt es sich immer und immer wieder, immer weniger in der Lage sind, sich durch Gespräche oder- kleinstenfalls durch Mails kommunikativ mitzuteilen.
Streit mit einem Freund oder Bekannten? Kein Problem- ich entfolge oder blocke
Erwartungen werden nicht erfüllt? Kein Problem, ich stelle bei Twitter öffentlich an den Pranger
Tweets wurden nicht mit den entsprechenden Smileys gekennzeichnet? Kein Problem, ich bombadiere mit bösen DM´s
"Gefällt mir" wurde einmal zu wenig gedrückt? Kein Problem, ich gebe es tausendfach zurück.
Deine Gesellschaft interessiert mich nicht mehr? Kein Problem, ich ignoriere dich einfach öffentlich
Vor Allem in der letzten Zeit ist mir verstärkt aufgefallen, dass der MENSCH im Hintergrund der Tweets und Veröffentlichungen immer weniger gesehen wird. Das Tweets verletzend oder niederträchtig, neidvoll oder unter der Gürtellinie verfasst werden, scheint mittlerweile normal zu sein. Der Mensch wird auf seine absichtlichen oder unabsichtlichen Rechtschreibefehler reduziert.
Selbst Freunde sind nicht mehr in der Lage, Treffen oder Feierlichkeiten bei einem oder mehr Gläsern Kölsch zu besprechen, ein Telefonat zu führen oder schlimmstenfalls eine Mail zu schreiben- nein, man liest auf Twitter oder Facebook, was man mal wieder alles falsch gemacht hat, welche Erwartungen man nicht erfüllt hat und dass man am Besten gar nicht auf der Erde wäre.
Ja. Nun leider kann man sich virtuell nicht von der Erde lösen- man bleibt und möchte reden.
REDEN? Was war das noch mal? Ach ja, Mails solange hin - und herschicken, bis auch das letzte Fünkchen Freundschaft verschwunden ist.
Die Charakterzüge, die sich bei einigen Menschen in ihren geistigen Ergüssen auftun, sind zum Teil unannehmbar. Würde man das, was zum Teil im Internet veröffentlicht wird, jemanden ins GEsicht sagen, wäre man bis zum Lebensende verfeindet. Und darüber hinaus.
Jetzt aber... naja. Man kann den Tweet ja löschen, wenn es zu hart war. Bleibt das Öffentliche. Man nannte das im Übrigen früher einmal mobben. Bekannt? Besonders effektiv mit besonders vielen Followern, da man hier eine breitere Masse von nichtdenkenden Twitterern erreichen kann.
Netiquette für das Internet? Tausendmal publiziert- interessiert augenscheinlich nur eine Handvoll Menschen. Die, die ihr Reallife (das, was es früher ausschließlich nur gab) nicht mit dem virtuellen Leben verwechseln.
Ein Hoch auf diese Menschen. Ich bin stolz, einige von Ihnen zu kennen und noch stolzer, mir bei diesen Menschen Fehler erlauben zu dürfen, ohne öffentlich zerrissen zu werden.
Ich danke Euch!
Streit mit einem Freund oder Bekannten? Kein Problem- ich entfolge oder blocke
Erwartungen werden nicht erfüllt? Kein Problem, ich stelle bei Twitter öffentlich an den Pranger
Tweets wurden nicht mit den entsprechenden Smileys gekennzeichnet? Kein Problem, ich bombadiere mit bösen DM´s
"Gefällt mir" wurde einmal zu wenig gedrückt? Kein Problem, ich gebe es tausendfach zurück.
Deine Gesellschaft interessiert mich nicht mehr? Kein Problem, ich ignoriere dich einfach öffentlich
Vor Allem in der letzten Zeit ist mir verstärkt aufgefallen, dass der MENSCH im Hintergrund der Tweets und Veröffentlichungen immer weniger gesehen wird. Das Tweets verletzend oder niederträchtig, neidvoll oder unter der Gürtellinie verfasst werden, scheint mittlerweile normal zu sein. Der Mensch wird auf seine absichtlichen oder unabsichtlichen Rechtschreibefehler reduziert.
Selbst Freunde sind nicht mehr in der Lage, Treffen oder Feierlichkeiten bei einem oder mehr Gläsern Kölsch zu besprechen, ein Telefonat zu führen oder schlimmstenfalls eine Mail zu schreiben- nein, man liest auf Twitter oder Facebook, was man mal wieder alles falsch gemacht hat, welche Erwartungen man nicht erfüllt hat und dass man am Besten gar nicht auf der Erde wäre.
Ja. Nun leider kann man sich virtuell nicht von der Erde lösen- man bleibt und möchte reden.
REDEN? Was war das noch mal? Ach ja, Mails solange hin - und herschicken, bis auch das letzte Fünkchen Freundschaft verschwunden ist.
Die Charakterzüge, die sich bei einigen Menschen in ihren geistigen Ergüssen auftun, sind zum Teil unannehmbar. Würde man das, was zum Teil im Internet veröffentlicht wird, jemanden ins GEsicht sagen, wäre man bis zum Lebensende verfeindet. Und darüber hinaus.
Jetzt aber... naja. Man kann den Tweet ja löschen, wenn es zu hart war. Bleibt das Öffentliche. Man nannte das im Übrigen früher einmal mobben. Bekannt? Besonders effektiv mit besonders vielen Followern, da man hier eine breitere Masse von nichtdenkenden Twitterern erreichen kann.
Netiquette für das Internet? Tausendmal publiziert- interessiert augenscheinlich nur eine Handvoll Menschen. Die, die ihr Reallife (das, was es früher ausschließlich nur gab) nicht mit dem virtuellen Leben verwechseln.
Ein Hoch auf diese Menschen. Ich bin stolz, einige von Ihnen zu kennen und noch stolzer, mir bei diesen Menschen Fehler erlauben zu dürfen, ohne öffentlich zerrissen zu werden.
Ich danke Euch!
Freitag, 6. Mai 2011
Außengastronomie
Frühling- wie immer direkt mit sommerlichen Temperaturen, was also spricht dagegen, das Wochenende mit einem Eiskaffee bei Starbucks einzuläuten? Nagut, ich bin etwas faul- aber dafür raffe ich mich dennoch auf.
Das Schönste am Eiskaffee mitten in der Innenstadt ist doch das Lästern über all die Menschen, die sicherlich irgendetwas an sich haben, was ich selber gerne hätte. Oder aber die genau diese schlechten Eigenschaften haben, die ich selber besitze. Also: Spiegel vorhalten.
Dort zum Beispiel kommt der typische Manager-Typ. Oder Versicherungsvertreter. Bankkaufmann? Wie auch immer. Iphone in der Hand- nein, am Ohr. Kaffee in der anderen Hand, zusammen mit dem typischen Versicherungsunterlagenaufbewahrungstäschchen.
Immer im Stress- alles gleichzeitig erledigen, immer wichtig sein und vor Allem immer über alles direkt - ohne Zeitverzögerung- informiert werden.
Über seine, auf dem Weg von der Mittagspause durchgeführten, angeregten Dienstgespräche hin übersieht er die Frau mit der roten Plunderhose. Jesuslatschen, lange, lockige Haare, glückliches Gesicht, eine Tüte voller Biolebensmittel und ein Buch in der Hand setzt sie sich auf eine Bank und genießt die Sonne. Der Wind weht ihre Haare immer wieder vor die Augen, aber sie scheint es nicht zu bemerken. Vertieft in das Buch- dessen Titel ich leider nicht erkennen kann- sieht sie aus, als würde sie sich vollkommen alleine auf der Welt fühlen.
Eine Gruppe Schülerinnen und Schüler kommt über den Platz geschlendert. Jeder ein Brötchen oder ein Teilchen in der Hand. Jeder? Nein, am Ende der Gruppe ein Mädel und ein Junge, welche sich, verschüchtert in die Runde blickend, ab und an die Hand geben und streicheln. Werden sie angesprochen, so zucken sie auseinander und versuchen, mit möglichst cooler Miene und barscher Stimme zu antworten.
So weit ist das Baby - sicherlich ein Mädchen wegen der geblümten Mütze - in dem Kinderwagen am Tisch neben mir noch nicht. Mit großen Augen bewundert das Mädchen ihren Vater, der etwas ungeschickt versucht, seine Tochter aus dem Wagen zu holen. Die Mama sitzt am Tisch und beobachtet lächelnd die Anstrengungen- glücklich über ihre kleine Familie.
Hinter mir höre ich laut schimpfend eine alte Dame mit Rollator über das Kopfsteinpflaster gehen. Es scheint sehr anstrengend zu sein, den Rollator, gefüllt mit Einkäufen für das Wochenende, über die Pflastersteine zu schieben. Dabei soll das doch eine Erleichterung für alte Menschen sein. Naja, ich mag Kopfsteinpflaster auch nicht, wenn ich mit höheren Schuhen eilig durch die Stadt muss. Trotzdem- die Dame tut mir leid, aber helfen kann und will ich nicht.
Wie alle alten Damen trägt sie ein großgeblümtes, lilagrünblaubraunoranges Tshirt und eine beige Hose. Die Gesundheitsschuhe sehen unglaublich hässlich aus- sind aber wohl mindestens so bequem. Habe ich später auch so ein Tshirt an? Und im Winter einen pinken oder grünen Pullover? Muss wohl, denn ALLE alten Damen tragen so etwas.
Was all diese Leue wohl über die Frau denken, die da am Tisch sitzt und selbstversunken in die Runde schaut? Unglücklich sieht sie aus, nicht zufrieden mit sich, aber überspielen kann sie es gut. Wenn sie angefasst wird, zuckt sie zusammen- ihr ist es peinlich. Nichts an ihr gefällt ihr wirklich. Aber stark wirkt sie. Sicherlich nicht unintelligent und im Zuge jahrelanger Übung auch selbstsicher nach außen. Irgendwie tut sie mir leid. Sie wirkt verlassen und einsam - obwohl sie anscheinend, den sie grüßenden Menschen nach zu urteilen, einen großen Bekanntenkreis hat.
So einen Frühsommertag in der Außengastronomie zu verbringen ist spannender als ein Buch. Menschen beobachten und eigene Fehlbarkeiten verstecken- wer macht das nicht gerne? Ich liebe es, scheinbar unbeobachtet in meine Traumwelt zu versinken.
Das Schönste am Eiskaffee mitten in der Innenstadt ist doch das Lästern über all die Menschen, die sicherlich irgendetwas an sich haben, was ich selber gerne hätte. Oder aber die genau diese schlechten Eigenschaften haben, die ich selber besitze. Also: Spiegel vorhalten.
Dort zum Beispiel kommt der typische Manager-Typ. Oder Versicherungsvertreter. Bankkaufmann? Wie auch immer. Iphone in der Hand- nein, am Ohr. Kaffee in der anderen Hand, zusammen mit dem typischen Versicherungsunterlagenaufbewahrungstäschchen.
Immer im Stress- alles gleichzeitig erledigen, immer wichtig sein und vor Allem immer über alles direkt - ohne Zeitverzögerung- informiert werden.
Über seine, auf dem Weg von der Mittagspause durchgeführten, angeregten Dienstgespräche hin übersieht er die Frau mit der roten Plunderhose. Jesuslatschen, lange, lockige Haare, glückliches Gesicht, eine Tüte voller Biolebensmittel und ein Buch in der Hand setzt sie sich auf eine Bank und genießt die Sonne. Der Wind weht ihre Haare immer wieder vor die Augen, aber sie scheint es nicht zu bemerken. Vertieft in das Buch- dessen Titel ich leider nicht erkennen kann- sieht sie aus, als würde sie sich vollkommen alleine auf der Welt fühlen.
Eine Gruppe Schülerinnen und Schüler kommt über den Platz geschlendert. Jeder ein Brötchen oder ein Teilchen in der Hand. Jeder? Nein, am Ende der Gruppe ein Mädel und ein Junge, welche sich, verschüchtert in die Runde blickend, ab und an die Hand geben und streicheln. Werden sie angesprochen, so zucken sie auseinander und versuchen, mit möglichst cooler Miene und barscher Stimme zu antworten.
So weit ist das Baby - sicherlich ein Mädchen wegen der geblümten Mütze - in dem Kinderwagen am Tisch neben mir noch nicht. Mit großen Augen bewundert das Mädchen ihren Vater, der etwas ungeschickt versucht, seine Tochter aus dem Wagen zu holen. Die Mama sitzt am Tisch und beobachtet lächelnd die Anstrengungen- glücklich über ihre kleine Familie.
Hinter mir höre ich laut schimpfend eine alte Dame mit Rollator über das Kopfsteinpflaster gehen. Es scheint sehr anstrengend zu sein, den Rollator, gefüllt mit Einkäufen für das Wochenende, über die Pflastersteine zu schieben. Dabei soll das doch eine Erleichterung für alte Menschen sein. Naja, ich mag Kopfsteinpflaster auch nicht, wenn ich mit höheren Schuhen eilig durch die Stadt muss. Trotzdem- die Dame tut mir leid, aber helfen kann und will ich nicht.
Wie alle alten Damen trägt sie ein großgeblümtes, lilagrünblaubraunoranges Tshirt und eine beige Hose. Die Gesundheitsschuhe sehen unglaublich hässlich aus- sind aber wohl mindestens so bequem. Habe ich später auch so ein Tshirt an? Und im Winter einen pinken oder grünen Pullover? Muss wohl, denn ALLE alten Damen tragen so etwas.
Was all diese Leue wohl über die Frau denken, die da am Tisch sitzt und selbstversunken in die Runde schaut? Unglücklich sieht sie aus, nicht zufrieden mit sich, aber überspielen kann sie es gut. Wenn sie angefasst wird, zuckt sie zusammen- ihr ist es peinlich. Nichts an ihr gefällt ihr wirklich. Aber stark wirkt sie. Sicherlich nicht unintelligent und im Zuge jahrelanger Übung auch selbstsicher nach außen. Irgendwie tut sie mir leid. Sie wirkt verlassen und einsam - obwohl sie anscheinend, den sie grüßenden Menschen nach zu urteilen, einen großen Bekanntenkreis hat.
So einen Frühsommertag in der Außengastronomie zu verbringen ist spannender als ein Buch. Menschen beobachten und eigene Fehlbarkeiten verstecken- wer macht das nicht gerne? Ich liebe es, scheinbar unbeobachtet in meine Traumwelt zu versinken.
Montag, 21. März 2011
Danke
„Das ist also keine wahre Freundschaft, daß, wenn der eine die Wahrheit nicht hören will, der andere zum Lügen bereit ist.“ (Cicero)
Tausende Menschen lernt man im Laufe seines Lebens kennen. Viele mag man, einige hat man lieb. Viele kommen und gehen innerhalb kürzester Zeit, einige bleiben Jahre.
Viel erlebt man: Lustiges, trauriges, ergreifendes, ernstes, langweiliges, kurzweiliges. Mal mit dem einen- mal mit dem anderen Freund. Und jeder Freund an sich ist etwas Besonderes.
Für mich habe ich festgestellt, dass ich mir unglaublich schwer tue, mich zu öffnen. Leichter lebt es sich, sich selber wohldosiert preis zu geben, die wunden Punkte nur teilweise zu lüften - sich ansonsten nur soweit zu öffnen, dass kein noch so naher Freund die Möglichkeit hat, die Seele zu erreichen.
Nicht, dass ich darüber nachgedacht hätte- es ist so passiert. Ohne Gedanken, ohne Abwägung von Wenn und Aber- ohne Gedanken darüber, ob man so fähig wäre, Freundschaften zu pflegen. Und ich war - und bin- dazu fähig gewesen.
Freundschaft hatte - bis vor einigen Wochen- für mich eine ganz eigene Definition.
Das erste was ich lernen musste war, dass Freundschaft nicht einseitige Selbstaufgabe bedeutet. "Nein-sagen" konnte ich. Wenn es denn gar nicht mehr ging- ich selber habe -wenn auch in Maßen- auf mich geachtet. Komplikationen ging ich aus dem Weg - Streit war unnötiger Stress und Geduld eine meiner stärksten Tugenden.
Bis Jemand kam, der für mich als Freund so gar nicht in Frage kam. Gedanken wie ich- aber das störte mich immens. Stress ohne Ende, durchgeplant, hektisch, ungeduldig. Genau das richtige Pendant zu einer Freundin, die sich eine solche Freundschaft sehr wohl vorstellen konnte. Gerne. Von mir aus^^
Aber - wie es immer so ist- alles kommt anders. Dieser Mensch schafft es, durch meine Augen in meine Seele zu schauen. Wunde Punkte nicht nur zu berühren sondern sie aufzuwühlen, zu erklären und zu heilen. Längst aufgegebene Vorhaben wieder aufzufrischen und zu erledigen. Ängste zu beseitigen oder sie in Glück umzuwandeln.
Gleichzeitig sich selber zu öffnen, das Innerste zu zeigen und absolut verwundbar vor einem zu stehen. Hilflos und klein. Nach Zuneigung zu fragen und mehr als das Gefragte ungefragt zurück zu geben.
Um dann zu erklären, dass das nicht möglich sei, da man selber Angst davor hätte. Selber Zweifel habe, selber daran arbeite, Nähe zuzulassen.
Diese Art von Nähe- das ist für mich ein Juwel. Einzigartig und Besonders. Eine Partnerschaft oder Familie können dies nicht ersetzen, es ist der Stein, der das restliche Leben zum Leuchten bringt.
"Man erwirbt keine Freunde, man erkennt sie." (Wilhelm Busch)
Ich habe erkannt.
Tausende Menschen lernt man im Laufe seines Lebens kennen. Viele mag man, einige hat man lieb. Viele kommen und gehen innerhalb kürzester Zeit, einige bleiben Jahre.
Viel erlebt man: Lustiges, trauriges, ergreifendes, ernstes, langweiliges, kurzweiliges. Mal mit dem einen- mal mit dem anderen Freund. Und jeder Freund an sich ist etwas Besonderes.
Für mich habe ich festgestellt, dass ich mir unglaublich schwer tue, mich zu öffnen. Leichter lebt es sich, sich selber wohldosiert preis zu geben, die wunden Punkte nur teilweise zu lüften - sich ansonsten nur soweit zu öffnen, dass kein noch so naher Freund die Möglichkeit hat, die Seele zu erreichen.
Nicht, dass ich darüber nachgedacht hätte- es ist so passiert. Ohne Gedanken, ohne Abwägung von Wenn und Aber- ohne Gedanken darüber, ob man so fähig wäre, Freundschaften zu pflegen. Und ich war - und bin- dazu fähig gewesen.
Freundschaft hatte - bis vor einigen Wochen- für mich eine ganz eigene Definition.
Das erste was ich lernen musste war, dass Freundschaft nicht einseitige Selbstaufgabe bedeutet. "Nein-sagen" konnte ich. Wenn es denn gar nicht mehr ging- ich selber habe -wenn auch in Maßen- auf mich geachtet. Komplikationen ging ich aus dem Weg - Streit war unnötiger Stress und Geduld eine meiner stärksten Tugenden.
Bis Jemand kam, der für mich als Freund so gar nicht in Frage kam. Gedanken wie ich- aber das störte mich immens. Stress ohne Ende, durchgeplant, hektisch, ungeduldig. Genau das richtige Pendant zu einer Freundin, die sich eine solche Freundschaft sehr wohl vorstellen konnte. Gerne. Von mir aus^^
Aber - wie es immer so ist- alles kommt anders. Dieser Mensch schafft es, durch meine Augen in meine Seele zu schauen. Wunde Punkte nicht nur zu berühren sondern sie aufzuwühlen, zu erklären und zu heilen. Längst aufgegebene Vorhaben wieder aufzufrischen und zu erledigen. Ängste zu beseitigen oder sie in Glück umzuwandeln.
Gleichzeitig sich selber zu öffnen, das Innerste zu zeigen und absolut verwundbar vor einem zu stehen. Hilflos und klein. Nach Zuneigung zu fragen und mehr als das Gefragte ungefragt zurück zu geben.
Um dann zu erklären, dass das nicht möglich sei, da man selber Angst davor hätte. Selber Zweifel habe, selber daran arbeite, Nähe zuzulassen.
Diese Art von Nähe- das ist für mich ein Juwel. Einzigartig und Besonders. Eine Partnerschaft oder Familie können dies nicht ersetzen, es ist der Stein, der das restliche Leben zum Leuchten bringt.
"Man erwirbt keine Freunde, man erkennt sie." (Wilhelm Busch)
Ich habe erkannt.
Mittwoch, 9. März 2011
Leben
Ich wollte Kraft um das Leben zu meistern,
mir wurden Schwierigkeiten gegeben, um mich stark zu machen.
Ich bat um Weisheit um das Beste für mich zu erlangen,
mir wurden Probleme gegeben, um sie zu lösen und dadurch Weisheit zu erlangen
Ich bat um Wohlstand für mich,
mir wurde ein Gehirn und Muskelkraft gegeben, um zu arbeiten.
Ich bat um Mut für den Weg,
mir wurden Hindernisse gegeben,um sie zu überwinden.
Ich bat um Liebe für mich,
mir wurden besorgte, unruhige Menschen mit Problemen gegeben, um Ihnen beizustehen.
Ich bat um Entscheidungen für mich,
mir wurden Gelegenheiten gegeben, welche zu treffen.
Ich bekam nicht was ich wollte.
Aber ich bekam alles, was ich brauchte um heraus zu finden, wer ICH bin
mir wurden Schwierigkeiten gegeben, um mich stark zu machen.
Ich bat um Weisheit um das Beste für mich zu erlangen,
mir wurden Probleme gegeben, um sie zu lösen und dadurch Weisheit zu erlangen
Ich bat um Wohlstand für mich,
mir wurde ein Gehirn und Muskelkraft gegeben, um zu arbeiten.
Ich bat um Mut für den Weg,
mir wurden Hindernisse gegeben,um sie zu überwinden.
Ich bat um Liebe für mich,
mir wurden besorgte, unruhige Menschen mit Problemen gegeben, um Ihnen beizustehen.
Ich bat um Entscheidungen für mich,
mir wurden Gelegenheiten gegeben, welche zu treffen.
Ich bekam nicht was ich wollte.
Aber ich bekam alles, was ich brauchte um heraus zu finden, wer ICH bin
Karneval
Geschafft. 6 "tolle" Tage hinter mich gebracht, und nur einmal -ansatzweise- Karneval gefeiert. Alkohol? Fehlanzeige. Fast. Bei einem privaten Essen zwei Gläser Wein, weil ich vergessen habe, dass ich noch Auto fahren muss. Hm- muss am Alter liegen :)
Ansonsten: Gearbeitet. Natürlich für all diejenigen, die feiern wollen. Eine Karnevalsfete: Hingefahren, nach Hause gefahren. Zweite Karnevalsfete: Gar nicht erst hingegangen. Karnevalszüge? Keinen angeschaut- es sei denn, dienstlich. Einen mitgemacht, nach der Hälfte abgebrochen.
Fazit? Keines. Wie jedes Jahr- es war wunderschön- ich hoffe, es dauert noch mindestens ein Jahr bis es wieder anfängt.
Alaaf!
Ansonsten: Gearbeitet. Natürlich für all diejenigen, die feiern wollen. Eine Karnevalsfete: Hingefahren, nach Hause gefahren. Zweite Karnevalsfete: Gar nicht erst hingegangen. Karnevalszüge? Keinen angeschaut- es sei denn, dienstlich. Einen mitgemacht, nach der Hälfte abgebrochen.
Fazit? Keines. Wie jedes Jahr- es war wunderschön- ich hoffe, es dauert noch mindestens ein Jahr bis es wieder anfängt.
Alaaf!
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